Unsere Schule A-Z

Stand 2013

Hier wollen wir einen Überblick geben, welche Aktivitäten im Verlauf des Schuljahres an der Gemeinschaftsgrundschule Opladen stattfinden. Außerdem gibt es zahlreiche Hinweise zur Organisation unseres Schulbetriebes.

 

Antolin - Leseförderung

Seit die GGS Opladen am „Projekt zur Förderung des Lesens: Antolin” teilnimmt, ist die Lesemotivation deutlich gestiegen. Begeisterte Leser lesen noch mehr Bücher als sonst und Kinder, die bisher weniger am Lesen interessiert waren, haben bereits ihre ersten Bücher gelesen und Punkte gesammelt.

Was aber ist „Antolin”?
Antolin ist ein Leseportal und dient zur Unterstützung der Leseförderung. Oder anders formuliert: Antolin ist das Buchportal für Kinder! Hier wählen Kinder eigenständig Buchtitel aus, die sie bereits gelesen haben oder noch lesen möchten. Nach dem Lesen beantworten sie dann mit Hilfe von Antolin Fragen zu dem jeweiligen Buch. Richtige Antworten werden mit Punkten belohnt und schließlich mit Urkunden ausgezeichnet. Auf diese Weise fördert Antolin das sinnentnehmende Lesen und motiviert die Kinder, sich mit den Inhalten der gelesenen Werke auseinander zu setzen.

Die Lehrkräfte haben bei Antolin einen eigenen Zugang, der einendetaillierten Überblick über die Leseleistung der Schüler/-innenbietet. Zusätzlich fördert das Lesequiz das Textverständnis und das Lesetempo kann trainiert werden, da die Kinder eine vorgegebene Zeit haben, in der sie das Quiz beantworten müssen. Die Zeit kann von den Lehrkräften eingestellt werden.
Eine Bücherauswahl bietet die schuleigene Bücherei sowie die Stadtbücherei Leverkusen.
Jedes Kind kann unter Angabe seines zugewiesenen Benutzernamens und Kennwortes von zu Hause, in der Schule, in der Stadtbücherei oder anderswo im Internet personenbezogen bei Antolin arbeiten. Damit lernen die Schülerinnen und Schüler auch einen sinnvollen Nutzen des Internets kennen und werden nach und nach selbstständiger im Umgang mit Computer und Internet.

Aufsicht

Während der Pausen von 9.10-9.30 Uhr, 10.30-10.45 Uhr und von 11.45-12.00 Uhr führen jeweils 2 Lehrkräfte Aufsicht auf dem Pausenhof am Standort Herzogstraße. Zusätzlich gibt es in der ersten Pause je eine Innenaufsicht im Neubau. Am Standort Hans-Schlehahn-Straße gibt es eine Aufsicht auf dem Pausenhof. An beiden Standorten werden die Kinder vor Beginn der Schule ab 7:45 Uhr von einer Lehrperson auf dem Schulhof beaufsichtigt.

Aula

Die Aula darf in Begleitung einer Aufsicht von den Kindern genutzt werden. Alle Materialien und Instrumente, die zum Spielen oder Proben auf der Bühne verwendet werden, werden selbstverständlich vor Verlassen der Aula weggeräumt. Die elektrischen Anlagen werden ausschließlich von eingewiesenen Erwachsenen bedient. Vormittags findet dort zeitweise Musikunterricht statt. Ab 11.45 Uhr wird in der Aula gegessen. Außerdem finden hier größere Veranstaltungen wie Monatsfeiern oder Elternabende statt.

Ausflüge

Alle Klassen unternehmen mindestens einmal im Schuljahr einen Ausflug zum NaturGut Ophoven und einen Theaterbesuch. Darüber hinaus werden je nach Unterrichtsthema innerhalb des Schuljahres Unterrichtsgänge von den jeweiligen Klassenlehrer/innen geplant und individuell mit der Klasse durchgeführt. Elternbegleitung ist dabei immer erwünscht.

Bälle

Während der Pausen dürfen die Kinder mit Bällen spielen, wobei keine Leder- oder Kunstlederbälle erlaubt sind. Fußball darf am Standort Herzogstraße nur in der 2. Pause gespielt werden.

BDU

BDU bedeutet bedarfsdeckender Unterricht, der von den Lehramtsanwärter/innen erteilt wird. Sie erteilen diesen Unterricht nach einer Eingewöhnungszeit eigenverantwortlich in unterschiedlichen Klassen.

Beobachtungsbogen zum Arbeits- und Sozialverhalten

Die Lehrerkonferenz hat in Abstimmung mit den Eltern Beobachtungsbögen im Hinblick auf die zuvor formulierten Leitziele der Schule und der Anforderungen im Arbeits- und Sozialverhalten entwickelt. Für die jeweiligen Jahrgangsstufen 1/2 und 3/4 sind differenzierte Beobachtungsbögen entstanden, die jeweils für Eltern, Kinder und Lehrer/innen nutzbar sind. Sie werden vor den Elternsprechtagen an die Eltern verteilt und auch mit den Kindern im Unterricht ausgefüllt. Die Lehrer/innen führen die Beobachtungsbögen fortwährend.

Bücherei

In der 1. Etage des Häuschens an der Herzogstraße befindet sich unsere Schülerbücherei. Hier haben Eltern in viel Eigenarbeit für die Kinder unserer Schule ein umfangreiches sowie ausgewähltes Sortiment an Kinderbüchern zusammengestellt. Einmal in der Woche, mittwochs, können die Kinder in der 1. Pause in die Bücherei gehen und Bücher ausleihen. Die Ausleihe läuft über Eltern. An der Hans-Schlehahn-Straße befindet sich die Lesewiese, eine Präsenzbibliothek, in der die Kinder gemütlich lesen können.

Bürozeiten

Herzogstraße 16:

Montag, Dienstag und Donnerstag; 8:00 Uhr bis 13:30 Uhr

Tel.: 02171-949033

FAX: 02171-27510

Hans-Schlehahn-Straße 6:

Mittwoch und Freitag: 8.00 Uhr bis 13.30 Uhr

Tel.: 02171-948451

FAX: 02171-948452

Unsere Sekretärin Frau Bahr ist in dieser Zeit natürlich auch Ansprechpartnerin für die Eltern.

Außerdem sind beide Standorte per Email zu erreichen: ggs.opladen@stadt.leverkusen.de

 

Computer

Alle Klassen an der Herzogstraße sind mit zwei internetfähigen Computern ausgestattet.

An der Hans-Schlehahn-Straße  gewährleistet ein Medienraum mit neun Computern ebenfalls den Zugang zum Internet. Am Nachmittag finden dort Computer-AGs statt.

Diagnosen

Im Unterricht schreiben die Kinder in regelmäßigen Abständen Diagnosetests. Diese Diagnosen dienen dazu den jeweiligen Leistungsstand der Kinder zu erfassen. Sie werden in der Schule von den Klassenlehrer/innen ausgewertet und gesammelt und können in den Sprechzeiten jederzeit von den Eltern eingesehen werden.

Eltern

Die Eltern sind in unserer Schule stets willkommen. Einerseits sind sie als Erziehungsberechtigte die direkten Ansprechpartner für das eigene Kind und werden regelmäßig und umfassend informiert. Eine Beratung mit den Eltern zum Wohle des Kindes gehört zu den selbstverständlichen Aufgaben jedes Mitarbeiters an der Gemeinschaftsgrundschule Opladen. Als Helfer und Unterstützer im Unterricht und bei vielen Aktivitäten des Schullebens sind die Eltern ein wichtiger und wertvoller Bestandteil unserer Schule.

Elternsprechtag

An allen Sprechtagen nehmen die Eltern und Kinder sowie nach Bedarf die Erzieherinnen aus dem Ganztag teil!

Die Elternsprechtage finden  zwei bis drei Mal im Schuljahr statt. Für das 1. Schuljahr ist der erste Sprechtag schon im Herbst, damit Eltern und Lehrer/innen erste Eindrücke und wichtige Fragen zu den ersten Schulwochen austauschen können. Die Sprechtage der Klassen 2 und 3 folgen nach den Herbstferien. Für das 4. Schuljahr ist der Elternsprechtag mit der Beratung für die kommende Schulform im November. Um die Osterferien findet ein weiterer Elternsprechtag statt. 

Energiesprecher

Unsere Schule nimmt an dem Projekt „Schule der Zukunft“ der Natur- und Umweltakademie NRW und am EnergieLux- Projekt der Stadt Leverkusen teil. Wir versuchen in unserer Schule  so viel Energie und Müll wie möglich einzusparen und die Kinder aktiv in dieses Projekt einzubinden. Sie sollen lernen, verantwortlich mit Ressourcen umzugehen. Aus jeder Klasse werden zu Beginn des Schuljahres so genannte Energiesprecher gewählt. Sie vertreten die Klasse bei den wöchentlich stattfindenden Energiesprecherkonferenzen und übernehmen die Aufgabe, ihre Klasse immer wieder über das Sparen von Energie aufzuklären und sie dazu anzuhalten besprochene Regeln einzuhalten (z.B. Mülltrennung).

Ernährung

Wir legen Wert auf gesunde Ernährung und thematisieren dies auch im Unterricht mit den Kindern. Ein gesundes Frühstück ist wichtig, damit die Kinder sich den Schultag über besser konzentrieren können. Daher gehören Süßigkeiten nicht zum Pausenbrot für die Frühstückspause. Das Frühstück soll in wieder verwertbaren  Boxen und Flaschen verpackt werden. Auch mittags wird von unseren Mitarbeiterinnen vor Ort frisch und gesund gekocht. Nachmittags gibt es Fitnessteller mit frischem Obst und Gemüse. Mineralwasser steht zum Trinken zur Verfügung.

Erste Hilfe

Utensilien für die erste Hilfe befinden sich in den Lehrerzimmern und im Neubau. In regelmäßigen Abständen frischt das Kollegium die Maßnahmen der ersten Hilfe durch Fortbildungen auf.

Feueralarm

Zwei Mal im Schuljahr findet ein Probealarm statt. Zuvor üben die Klassen das richtige Verhalten bei einem Brandalarm.

Förderverein

In der Gemeinschaftsgrundschule Opladen gibt es einen Förderverein als eingetragenen gemeinnützigen Verein. Alle Eltern unserer Schule sollten diesem Verein mit einem Jahresbeitrag von mindestens 12€ beitreten. Durch die hierdurch entstehenden finanziellen Möglichkeiten ist der Förderverein in der Lage, viele Aktivitäten außerhalb des Unterrichts zu unterstützen. Unterrichtsmaterialien werden teilweise über den Förderverein finanziert, die Schulhofgestaltung ist ebenso ein zentraler Aufgabenbereich des Fördervereins.

Füller

Die Kinder lernen im 3. Schuljahr das Schreiben mit dem Füller. Worauf man beim Kauf achten muss, erfahren die Eltern beim Elternabend zu Beginn des 3. Schuljahres. Bei Kindern, die schon im 2. Schuljahr sehr flüssig und formklar schreiben können, wird der Füller individuell eingeführt. 

Fundsachen

Es sammeln sich in der Schule immer wieder Fundsachen an, d.h. Jacken, Pullover und Sportsachen werden von den Kindern in der Schule vergessen und nicht mit nach Hause genommen. Diese Fundsachen sammeln wir im Metallschrank vor dem Hausmeisterbüro bzw. beim Hausmeister Herrn Hassemer. Alle Fundsachen, die bis zum Trödelmarkt nicht abgeholt wurden, werden anschließend beim Spendenstand verkauft. Die Einnahmen kommen dem Förderverein zu Gute.

Fußball

Das Fußballspielen ist am Standort Herzogstraße nur in der 2. Pause erlaubt, an der Hans-Schlehahn-Straße auch in der ersten Pause. Die Kinder dürfen nicht mit Lederbällen spielen, um sich und andere nicht zu verletzen. Auf dem Schulhof gibt es ein eingezeichnetes Feld, auf dem die Kinder spielen können.

Frühstuckspause

Die Frühstückspause beginnt um 9:00 Uhr und endet um 9:10 Uhr. Die Kinder bringen ein gesundes Frühstück in Brotbox und Trinkflasche mit. Süßigkeiten sind nicht erlaubt.

Klassenrat

Einmal in der Woche findet der Klasserat statt. Hier besprechen die Kinder ihre Probleme, tauschen sich über die Woche aus und suchen Lösungen für die Probleme. Der Ganztagsrat wird von Kindern geleitet. Die Kinder bringen eigene Ideen und Vorschläge ein und üben sich so in demokratischem Verhalten.

Gottesdienst

In regelmäßigen Abständen finden ökumenische Schulgottesdienste in der Kirche St.Elisabeth statt. Sie werden von den Religionslehrerinnen und den Religionsgruppen mit vorbereitet. Kinder, die nicht am Gottesdienst teilnehmen, haben an diesen Tagen erst um 9.30 Uhr Schule. Die Gottesdienste finden zu folgenden Gelegenheiten statt: Einschulung, Erntedank, St. Martin, Weihnachten, Aschermittwoch, Ostern und Entlassgottesdienst vor den Sommerferien.

Hausaufgaben

Hausaufgaben gibt es bei uns nicht mehr. Die Kinder arbeiten in der Lernzeit vormittags und auch nachmittags an ihrem individuellen Wochenplan. Kinder, die nicht im Ganztag sind, arbeiten an ihrem Wochenplan auch zu Hause weiter. Dieser wird am Wochenende von den Eltern zu Hause kontrolliert und unterschrieben. Fehlende Aufgaben werden am Wochenende erledigt. Hausaufgaben gibt es außerdem z.B. im Englischunterricht. Auch hier kontrollieren die Eltern am Wochenende die Englischmappe und unterstützen die Kinder beim Verbessern eventueller Fehler. 

Hausschuhe

Die Kinder tragen in der Klasse Hausschuhe, damit der Boden nicht verschmutzt wird und sie auf diesem auch mit Teppichfliesen arbeiten und im Sitzkreis sitzen können. Es eignen sich Hausschuhe mit fester Sohle. Diese müssen mit dem Namen des Kindes beschriftet sein.

HKU

Auf Wunsch der Eltern können die Kinder zum herkunftssprachlichen Unterricht angemeldet werden. Der Unterricht in türkischer sowie albanischer Sprache findet in den Räumen an der Herzogstraße statt. Die übrigen Herkunftssprachen werden in anderen Schulen der Stadt angeboten, Informationen hierzu erhalten Sie in unserem Sekretariat.

Känguru der Mathematik

Wir nehmen mit der Gemeinschaftsgrundschule Opladen jedes Jahr am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teil. Dies ist

  • ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für über 6 Millionen Teilnehmer in mehr als 50 Ländern
  • ein Wettbewerb, der einmal jährlich – am 3. Donnerstag im März – in allen Teilnehmerländern gleichzeitig stattfindet und als freiwilliger Wettbewerb an den Schulen unter Aufsicht geschrieben wird
  • eine Veranstaltung, deren Ziel die Unterstützung der mathematischen Bildung an den Schulen ist und die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen soll
  • ein Wettbewerb, bei dem in 75 Minuten je 24 Aufgaben in den Klassenstufen 3/4 zu lösen sind
  • ein Wettbewerb mit großen Teilnehmerzahlen: in Deutschland sind sie von 184 im Jahr 1995 auf über 800.000 im Jahre 2012 gestiegen
Karneval

Am Mittwoch vor Weiberfastnacht beginnt mit der Kinderdisko am Nachmittag die karnevalistische Zeit. Lehrerinnen und Erzieherinnen feiern und tanzen mit den Kindern und stimmen sich auf die nächsten Tage ein. Außerdem gibt es immer auch eine Kostümschau mit Wahl des originellsten Kostüms.

Weiberfastnacht wird in der Schule ab 8:30 Uhr in den Klassen Karneval gefeiert. Anschließend findet nach einer Pause die Karnevalsmonatsfeier statt. Hierzu sind alle Eltern wie immer herzlich willkommen. Der Schulverein bereitet für ein gemütliches karnevalistisches Zusammensein Getränke und Kleinigkeiten zu essen vor. Die anschließenden Tage Freitag, Rosenmontag und Veilchendienstag werden meist als bewegliche Ferientage gewählt, so dass die Schule an diesen Tagen geschlossen bleibt.

Am Rosenmontag nimmt die Schule mit alle jecken Eltern und Kindern, die Lust haben, am Opladener Rosenmontagszug teil. Die Vorbereitung der Kostüme und die Sammlung des Wurfmaterials erfolgt gemeinsam in den Monaten davor.

Kinderkonferenz

Einmal im Monat trifft sich die Schulleitung mit je einem gewählten Vertreter aus den Klassen zu einer Kinderkonferenz. Es werden aktuelle Themen diskutiert und Entscheidungen für das Schulleben getroffen. In diesen Entscheidungsprozess werden alle Schüler über die jeweiligen Kinderkonferenzmitglieder einbezogen.

Klassenfahrten

Die Kinder fahren mindestens jeweils einmal in der Jahrgangsstufe 1/2 und in der 3/4 auf Klassenfahrt. Lehrer/innen und Eltern können darüber entscheiden, ob die Klasse in beiden Jahren fährt. Die Klassenfahrt umfasst in der 1/2 in der Regel drei Tage, und in der 3/4 in der Regel fünf Tage.. Hierüber entscheidet die Klassenkonferenz.

Klassenfahrtsantrag

Diesen Antrag können die Eltern über die Schule an die Stadt richten. Je nach Einkommen haben die Eltern einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung der Klassenfahrten. Über diese städtische Unterstützung hinaus ist bei Problemen der Finanzierung auch unser Förderverein Ansprechpartner für die Eltern.

Konferenzbeschlüsse

Beschlüsse aus der Schul- oder Klassenkonferenz werden im Protokoll festgehalten und können im Sekretariat eingesehen werden.

Krankmeldung/Entschuldigungen

Bei Krankheit muss eine Entschuldigung beim Klassenlehrer/ bei der Klassenlehrerin eingehen. Unsere Vereinbarung mit den Eltern ist folgende:

  1. Das Fehlen des Kindes wird telefonisch bei der Schule gemeldet oder ein Kind aus der Klasse gibt die Information weiter.
  2. Es erfolgt eine formlose schriftliche Entschuldigung.
  3. Wenn das Kind länger als drei Tage fehlt, erfolgt eine Entschuldigung eventuell mit ärztlicher Bescheinigung. Nicht entschuldigte Stunden tauchen im Zeugnis auf.
Kompetenzplan

Jedes Kind hat in der Schule einen individuellen Kompetenzplan, auf dem die zu erreichenden Kompetenzen für die Stufe 1/2 bzw. 3/4 stehen. Anhand der Pläne können Kinder, Eltern und Lehrer/innen sehen, welche Kompetenzen bisher erreicht wurden und an welchen Aufgaben weitergearbeitet werden muss, da bereits bearbeitete Felder markiert werden.

Läuse

Auch in der Herzogschule kämpfen wir immer wieder gegen die Läuse. Besonders nach den Ferien tragen verschiedene Kinder Läuse mit in die Schule. Es handelt sich hierbei um kein hygienisches Problem, jeder kann hiervon betroffen sein. Die Eltern müssen einen Läusebefall ihres Kindes umgehend der Schule melden. Von hieraus werden dann Informationsbriefe sowie konkrete Anweisungen zur Behandlung der Läuse an die Kinder verteilt.

Lernzeit und Wochenplan

Es gibt sowohl vormittags als auch nachmittags eine Zeit, in der die Kinder individuell an ihren Wochenplänen arbeiten. In dieser Lernzeit arbeiten sie in verschiedenen Arbeitsheften und mit Materialien zu den Bereichen Mathematik, Größen und Geometrie, Rechtschreiben, Schreiben und Lesen. Die Kinder tragen die bearbeiteten Aufgaben in ihren Wochenplan ein. Der Wochenplan wird mindestens einmal pro Woche von den Eltern kontrolliert und unterschrieben. Er dient auch als Kommunikationsmittel zwischen Lehrern/Ganztagsmitarbeitern, Eltern und Schüler/in.

Mittagessen

Jeden Tag gibt es für die Kinder und Mitarbeiter der Gemeinschaftsgrundschule Opladen ein frisch zubereitetes Mittagessen. Hierbei wird besonders auf abwechslungsreiche gesunde Ernährung mit regionalen Zutaten geachtet. Es gibt immer auch ein vegetarisches Angebot, eine Salatbar und verschiedene Früchte als Nachtisch. Außerdem findet ab und zu eine komplett vegetarische Woche statt.

Mitteilungsheft

Die Kinder der 3/4 besitzen ein Mitteilungsheft, indem sie Termine, mitzubringende Materialien oder Mitteilungen an die Eltern notieren. Auch Eltern können Mitteilungen an die Schule in das Mitteilungsheft schreiben.

Monatsfeiern

Vor Beginn der jeweiligen Ferien findet eine Feierstunde in der Aula oder Sporthalle Hans-Schlehahn-Straße statt. Dabei werden Beiträge von unterschiedlichen Schüler/innen aufgeführt und Besonderheiten aus dem Schulleben gewürdigt. Die Eltern sind herzlich zu diesen Feiern eingeladen.

Mobilitätswoche

Während der Mobilitätswoche werden unterschiedliche Aktivitäten zur Einübung des Verhaltens im Straßenverkehr durchgeführt. Neben theoretischem Wissen werden motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie die Wahrnehmung trainiert. Alle Schüler/innen nehmen an einer praktischen Ausbildung in der Jugendverkehrsschule(JVS) teil. Hierzu wird der mobile Fahrradparcours der Stadt auf dem Schulhof aufgebaut und von allen Klasen mit Unterstützung der Eltern durchlaufen.

Die Kinder des 4. Schuljahrs nehmen an einer Fahrradtraining teil. Sie werden mit einem Parcours auf dem Schulhof, Übungen in der Jugendverkehrschule und mit einer Übungsfahrt in der Verkehrswirklichkeit auf diese Prüfung vorbereitet. An diesen Tagen ist immer auch die Mithilfe der Eltern gefragt, um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten. Ein Beauftragter der Polizei begleitet die Übungs- und Prüffahrten.

Mülltrennung

In den Klassen stehen verschiedenfarbige Behältnisse für die Mülltrennung bereit. Der Papierabfall kommt in die blaue Box, Verpackungen kommen in den gelben Eimer und der Rest in den roten Restmülleimer. Verpackungen aus Plastik, Alufolie und Trinkpäckchen sollen vermieden werden, ggf. nehmen die Kinder diese wieder mit nach Hause. Das Frühstück bringen die Kinder in einer wiederverwendbaren Brotdose und Trinkflasche mit.

NaturGut Ophoven

Alle Klassen unserer Schule nutzen die verschiedenen Angebote des NaturGuts. In Verbindung mit den einzelnen Themen des Sachunterrichts haben die Kinder die Möglichkeit, angeleitet durch pädagogische Fachkräfte im NaturGut praktische Erfahrungen zu den einzelnen Themen zu sammeln. Diese Unterrichtsgänge finden in der Regel für jede Klasse einmal pro Schuljahr statt, die Klassen gehen mit den Klassenlehrern und 1 bis 2 Begleitpersonen in der Zeit von 8:30 Uhr bis ca.13:00 zu dem NaturGut an der Talstraße. Zur Zeit nehmen die Klassen 1/2 an den Themen „Teddybärs Picknick“, „Schnecken“ und „Ausbildung zum Müllvermeidungsprofi“ teil. Die Klassen 3/4 besuchen z.B. das Programm „Papierfüchse aufgepasst“.

Offene Ganztagschule:

Seit 2003 ist die Herzogschule eine Offene Ganztagschule. Ca. 90% unserer Schülerschaft nutzt das Ganztagsangebot, für sie ist die Schule zwischen 7:30 Uhr und 16:00 Uhr geöffnet. Im Anschluss an den Unterrichtsvormittag essen die Kinder und MitarbeiterInnen gemeinsam zu Mittag. Dieses wird in unserer Schulküche täglich gesund, schmackhaft und abwechslungsreich von unseren Köchinnen zubereitet. Anschließend gehen die Kinder in die Nachmittagslernzeit oder in den Religions-/Sozialunterricht, wobei sie sowohl von Lehrkräften als auch von Erzieherinnen unterstützt werden. Zwischen 14.30 Uhr und 16.00 Uhr stehen verschiedene sportliche, künstlerische musische und weitere fächerübergreifende Angebote (AG´s) zur Verfügung. Die Kinder wählen für sich ein bis zwei Angebote pro Woche aus und nehmen diese dann für einen bestimmten Zeitraum regelmäßig wahr. Die Eltern müssen sich an der Finanzierung des Ganztagsplatzes für ihr Kind beteiligen: Je nach Einkommen zahlen sie monatlich einen Betrag zwischen 10 € und 150 € an die Stadt, für das Mittagessen zahlen sie monatlich 37,50 € an die Stadtkasse Leverkusen. Alle organisatorischen und personellen Dinge sowie ganz besonders die pädagogische Gestaltung des Ganztags werden in enger Kooperation zwischen Träger und Schulleitung entwickelt und durchgeführt.

 

Offene Pause:

In der 1. Pause können die Kinder selbst wählen, ob sie diese im Klassenraum oder auf dem Schulhof verbringen. Mit dieser Regelung verbinden wir unser übergreifendes Ziel, den Kindern ein höchstmögliches Maß an Eigenverantwortung für ihr Handeln zu übertragen.

Einige Kinder brauchen noch Unterstützung, um ein ausgewogenes Maß an bewegungsfreudigen Pausen auf dem Schulhof und den ruhigen Spiel- und Lesepausen im Klassenraum zu finden. Daher gestalten die Kinder eine bestimmte Anzahl an Gutscheinen für die Innenpause, die sie sich nach bestimmten Vorgaben gut einteilen müssen. In der 2. Pause gehen alle Kinder auf den Schulhof. Da in dieser Pause nicht mehr alle Kinder in der Schule sind, ist hier auch das Fußballspielen erlaubt.

Ordnung

Ordnung und Sauberkeit sind wesentliche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen und Lehren. In jeder Klasse übernehmen daher die Kinder verschiedene Ordnungsdienste im Wechsel. Die Erwachsenen übernehmen auch hier eine Vorbildfunktion und erfüllen verantwortungsvoll ihre Aufgaben bei der Einhaltung von Ordnung und Sauberkeit im Schulhaus. Ebenso wie bei den Kindern ist jeder für die Ordnung seines Arbeitsbereichs zuständig und alle Materialien werden wieder an Ort und Stelle zurückgeräumt. Zwei Mal im Schuljahr gibt es einen großen Aufräumtag aller Kinder und MitarbeiterInnen, die von zahlreichen Eltern unterstützt wird.

Pausenregeln

Auch in den Pausen müssen sich die Kinder an Regeln halten, damit ein hohes Maß an Erholung für alle gewährleistet ist. Während der Pause in den Klassen verhalten sich die Kinder ruhig und verbringen ihre Zeit mit frühstücken, Gesellschaftsspielen, Unterhaltungen oder der Arbeit am Computer. Sie können zur Toilette gehen oder Freunde in anderen Klassen besuchen. Auf den Fluren gehen sie langsam und verhalten sich ruhig. Auf dem Schulhof nutzen die Kinder die vorhandenen Spielgeräte oder Kleinmaterialien. Die Kinder bleiben auf dem Schulhof und gehen sorgsam mit den Pflanzen und Spielgeräten um. Nach der Ausleihe werden alle Spielmaterialien wieder ordentlich zurückgeräumt. In den Regenpausen müssen alle Kinder in den Klassenräumen bleiben, pro Schulflur übernimmt eine Lehrkraft die Aufsicht nach Absprache.

Schulunfälle

Kleinere Verletzungen oder Unfälle werden in der Schule behandelt. Zwei Lehrkräfte übernehmen die Funktion der Sicherheitsbeauftragten, ein Großteil des Kollegiums hat sichere Kenntnisse im Bereich Erste Hilfe. Alle behandelten Verletzungen werden in ein Unfallbuch eingetragen, bei Bedarf werden die jeweiligen Erziehungsberechtigten informiert und in die Schule gebeten.

Schwimmen

Im ersten Schulhalbjahr fahren die Viert- und Zweitklässler der Herzogstraße zum Schwimmunterricht in das Hallenbad Wiembachtal in der Talstraße. Im 2. Schulhalbjahr haben dann die Kinder des 2. und 4. Schuljahrs der Hans-Schlehahn-Straße Schwimmunterricht. Unsere Schwimmzeit ist immer montags von 10.00 bis 11.00Uhr und  von 13.00 bis 14.00 Uhr bzw. dienstags von 8.00 bis 9.00 Uhr. Je nach Anzahl der Kinder gestalten 2 bis 4 KollegInnen den Schwimmunterricht, wobei sie die Gruppen nach den Fähigkeiten der Kinder einteilen. Diese reichen von der Wassergewöhnung bis zu bereits erlangten Bronze- oder Silberabzeichen der Kinder. Für den Schwimmunterricht müssen die Kinder Schwimmsachen mitbringen.

Sport

Die Klassen gehen zum Sportunterricht entweder in die Sporthalle an der Hans-Schlehahn-Straße oder in die Halle 5 des benachbarten Landrat Lukas Gymnasiums. Dort stehen uns alle Klein- und Großgeräte zur Verfügung, die wir zur Umsetzung der Lerninhalte des Sportlehrplans benötigen. Jedes Kind braucht für diese Sportstunden Sportkleidung: Hose, T-Shirt und Turnschuhe mit abriebfester Sohle für die Hallenbenutzung. Ohne Sportsachen können die Kinder nicht am Sportunterricht teilnehmen.

Sportgroßveranstaltungen

Jedes Jahr findet eine sportliche Großveranstaltung statt. Im Vierjahresrhythmus spielen wir eine eigene Fußballweltmeisterschaft, machen einen Abenteuertag und führen olympische Spiele durch. Den Abschluss dieses Zyklus bildet eine große Zirkusprojektwoche.

Bei der Fußball-WM bilden die Klassen Mannschaften zu verschiedenen Ländern und basteln sich entsprechende Trikots und Fahnen. Sie spielen gegeneinander um den WM-Wanderpokal.

Der Abenteuertag findet alle 4 Jahre in der Turnhalle statt. Die Kinder erleben an diesem Tag abenteuerliche Stationen und sollen hierdurch ermutigt werden, auch ungewohnte Situationen anzugehen. Die Kollegen/innen des Faches Sport planen den Tag gemeinsam. In der Sporthalle werden unterschiedliche Stationen aus dem Bereich Abenteuersport aufgebaut, die von allen Klassen der Schule über einen gewissen Zeitraum genutzt werden. Jeder Abenteuertag hat ein Thema z.B. Märchen, Dschungel oder Ritter.

Während der Olympischen Spiele entscheiden sich die Kinder für 3 Disziplinen aus den Bereichen Leichtathletik und Schwimmen. Nach der Eröffnung der Spiele mit olympischem Eid und olympischem Feuer nehmen die Kinder an den gewählten Wettkämpfen teil. Anschließend gibt es eine Siegerehrung mit Gold-, Silber-  und Bronzemedaillen.

Die Zirkusprojektwoche beginnt mit einer Mitarbeitervorstellung und anschließendem Reinschnuppern in die verschiedenen Zirkusaktionen. Danach entscheiden sich die Kinder für eine Zirkusgruppe, mit der sie die Woche über für die Aufführung am Ende trainieren. Natürlich gehört auch ein echtes Zirkuszelt dazu, das mit vielen Helfern auf- und wieder abgebaut wird. Auch Eltern unterstützen die zahlreichen Projektgruppen.

St. Martin

Kurz vor oder nach dem Martinstag, meist freitags feiert die gesamte Schulgemeinde das Martinsfest. Alle Kinder unserer Schule treffen sich gemeinsam mit ihren Familien gegen 18.00 Uhr auf dem Schulhof an der Herzogstraße. Von hier aus ziehen wir in einer festgelegten Aufstellung, angeführt von St. Martin hoch zu Ross und begleitet von einer Musikkapelle durch die umliegenden Straßen zum Schulhof Hans-Schlehahn-Straße. Anschließend versammeln wir uns alle um das Martinsfeuer auf dem Schulhof und singen  gemeinsam die Martinslieder. Der Schulverein übernimmt mit der hierfür verantwortlichen Lehrkraft die Bestellung der Weckmänner. Der Förderverein versorgt alle Kinder und Erwachsenen mit Getränken und heißen Würstchen. Alle 2 Jahre findet vor dem Martinszug ein Martinsbasar statt. Zu diesem Zweck wird in allen Klassen in den Wochen davor kräftig gebastelt. Die kleinen Kunstwerke verkaufen die Kinder am Martinstag an Familien und Freunde. Der Erlös aus dem Verkauf kommt anteilig einer caritativen Einrichtung in unserer näheren Umgebung zu Gute.

Stundenplan

Zur 1. Stunde klingelt es um 7.55 Uhr. Der Unterricht beginnt pünktlich um 8.00 Uhr, Die Frühstückspause dauert von 9.00 bis 9.10 Uhr. Anschließend ist Pause bis 9.30 Uhr. Die zweite Pause geht von 10.30-10.45 Uhr. Die 3. Pause ist von 11.45 bis 12.00 Uhr. Für jedes Kind beginnt der Unterricht an allen Tagen in der Woche um 8:00 Uhr. Die Wochenstundenzahl in der Schuleingangsphase 1 / 2 beträgt 21 bis 22 Stunden, in der 3 / 4 26 bis 27 Stunden. Kinder mit speziellem Förderbedarf erhalten über die individuelle Förderung im Unterricht hinaus Unterstützung in Fördergruppen.

Termine

Auf das Schuljahr verteilt gibt es zahlreiche Termine für die einzelnen Klassen oder die gesamte Schulgemeinde. Der Terminzettel wird in den ersten 4 Wochen des Schuljahres und zu Beginn des 2. Halbjahrs an alle verteilt und ist auf unserer Homepage einzusehen.

Theater

Kinder können und sollen frühzeitig lernen auch einmal in andere Rollen zu schlüpfen oder auch Zuschauer solcher Rollenspiele zu sein. Das entwickelt und fördert die Kreativität und unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Kleine Rollenspiele sind Teil der Unterrichtsarbeit. Einmal im Schuljahr laden wir außerdem ein professionelles Kinder- und Jugendtheater in unsere Schule ein und sehen gemeinsam mit allen Kindern ein ausgewähltes Theaterstück. Alle Klassen nutzen darüber hinaus das Angebot der städtischen Bühnen im Forum und besuchen ein bis zwei Mal im Jahr ein ausgewähltes Theaterstück mit der Klasse.

Toiletten

Den Kindern unserer Schule stehen Mädchen- und  Jungentoiletten zur Verfügung. Im Neubau gibt es zwei Einzeltoiletten. Während der Pausen und der Mittagessenszeit sind die Toiletten geöffnet, zu allen übrigen Zeiten nehmen sich die Kinder bei Bedarf den Toilettenschlüssel von den MitarbeiterInnen mit. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Toiletten nicht unnötig verschmutzt werden.

Unterrichtskonzept-Kurzfassung

Schwerpunkt der Unterrichtsarbeit an der Gemeinschaftsgrundschule Opladen ist die individuelle Förderung aller Kinder in den jahrgangsgemischten Lerngruppen 1/2 und 3/4.

In der Schuleingangsphase bildet ein Kompetenzsplan für die Fächer Mathematik und Deutsch die zentrale Grundlage der individuellen Lernprozesse. Die Lerninhalte dieser beiden Fächer sind in dem Kompetenzplan in verschiedene Unterbereiche aufgeteilt, so dass Kinder und Eltern den Stoff für die ersten beiden Schulbesuchsjahre auf einen Blick erfassen können. Die einzelnen Bereiche bearbeiten die Schüler je nach Lernstand mit mehr oder weniger Hilfe durch den Lehrer oder die Mitschüler in ihrem individuellen Arbeitstempo. Hierfür sind täglich 1 bis 2 Unterrichtsstunden vorgesehen. In den übrigen Unterrichtsphasen wechseln lehrerzentrierte und schülerbezogene Lernprozesse in einem ausgewogenen und von den jeweiligen Themen abhängigem Maß miteinander ab.

Bei allen Lernprozessen nimmt die Eigenverantwortung und Selbständigkeit der Kinder einen möglichst großen Raum ein. Regelmäßige Lernstandsdiagnosen und gezielte Leistungsüberprüfungen sind Ausgangspunkt für weitere individuelle Fördermaßnahmen. Diese finden für jedes Kind an 2 Stunden pro Woche in einer Kleingruppe statt, darüber hinaus gibt es klassenübergreifende Förderungen in den Bereichen Rechtschreiben, Lesen und Deutsch.

Nach 2 Jahren wechseln die Kinder von der Schuleingangsphase in die Lerngruppe 3/4. Einige Kinder verbleiben noch ein drittes Jahr in der Eingangsphase, da sie trotz individueller Förderung noch nicht die nötigen Kompetenzen für den Übergang erreichen konnten. Andere Kinder verlassen die Eingangsstufe bereits nach einem Jahr, da ihre Lern- und Leistungsfähigkeiten sehr hoch sind. In der Lerngruppe 3/4 wird der Kompetenzplan weitergeführt. Während der Lernzeit bearbeiten die Kinder abhängig von ihrem individuellen Leistungsstand  Übungen aus den Bereichen Deutsch, Mathematik und Sachunterricht, die sie in ihren Wochenplan eintragen. Im Gegensatz zur Schuleingangsphase stehen nun normierte Anforderungen und Kompetenzen im Mittelpunkt. Von den Kindern wird eigenverantwortliches Arbeiten erwartet, das sich allerdings viele Kinder mühsam erarbeiten müssen. Sie erhalten hierbei die notwendige Unterstützung, um Eigenverantwortung und Lehrplananforderungen miteinander in Einklang bringen zu können.

Die 9 Eingangsklassen 1/2 a bis i bilden mit der entsprechenden Lerngruppe 3/4 eine Kooperation. Die Klassen liegen räumlich in unmittelbarer Nähe, so dass Kinder bei Bedarf auch über die eigene Lerngruppe hinaus gefördert werden können. Die beiden Klassenlehrer arbeiten eng zusammen, die Übergangsanforderungen sind im Gesamtkollegium erarbeitet worden und gewährleisten einen adäquaten Übergang. Die Klassenlehrer unterrichten auch in der jeweiligen Partnerklasse mit ca. 2 Unterrichtsstunden pro Woche und die beiden Klassen unternehmen viele Aktivitäten außerhalb des Unterrichts gemeinsam.

VERA - Vergleichsarbeiten in der Grundschule

Das Projekt „VERA“ ist eine flächendeckende Lernstandserhebung, die NRW und anderen Bundesländern in den Fächern Mathematik und Deutsch am Ende der dritten Klasse durchgeführt wird.

Verkehrserziehung

Der sichere Umgang im und mit dem Straßenverkehr ist auch für die Grundschule ein zentrales Thema. In den ersten Schulwochen lernen die Kinder ihren Schulweg und die dazugehörigen Verkehrsregeln in Theorie und Praxis kennen. Die Kinder des zweiten Schulbesuchsjahres vertiefen hierbei ihre Kenntnisse und erweitern ihr Regelverständnis. In den Klassen 3 und 4 wird das Thema Verkehrserziehung mit dem Fahrradtraining kombiniert.

Vertretungsplan

Bei Erkrankung der Lehrkräfte oder in Ausnahmefällen bei ganztägigen Fortbildungsveranstaltungen kann der Unterricht nicht nach Plan ablaufen. In der Regel müssen wir in diesen Fällen die jeweilige Klasse auf die anderen Klassen aufteilen. Jede Klasse hat daher einen Aufteilungsplan erstellt, auf dem festgelegt ist, welche Kinder in welcher Klasse am Unterricht teilnehmen. In dieser Zeit arbeiten die Kinder an ihrem Wochenplan und werden in den übrigen Stunden in die planmäßige Unterrichtsarbeit der Klassen sinnvoll einbezogen.

Wochentreff

Jeden Freitag treffen sich die Klassen der jeweiligen Standorte zu einem gemeinsamen Wochentreff. Die Klassen des unteren Standortes versammeln sich um halb zwölf im Schulhaus und die Klassen des oberen Standortes im Eingangsbereich der Schule. Der Wochentreff wird von Kindern moderiert und dient als Rückblick auf die Woche aus Sicht der Kinder. Das Programm, das aus unterschiedlichen Beiträgen wie Tanz, Gesang, Instrumentalstück, Wortbeitrag oder Ähnlichem besteht, wird jede Woche von Kindern auf die Beine gestellt. Jede Gruppe, Klasse, jedes Kind soll motiviert werden, sich nach Wunsch zu beteiligen. Auch Eltern sind herzlich eingeladen, diesem wöchentlichen Treffen beizuwohnen.

Wochenplan

Die Kinder erhalten jede Woche einen Wochenplan, in den sie eintragen, was sie in dieser Woche gearbeitet haben. Auf diesem Plan gibt es ein Feld für Informationen zum Austausch zwischen Eltern, Ganztag und Lehrer/innen und eine Spalte, in der die Kinder abhaken, welche Aufgaben sie erledigt haben. Unter dem Plan bestätigen die Eltern mit ihrer Unterschrift, dass sie die Aufgaben des Wochenplans gesehen und kontrolliert haben.

Zahnarzt

Die Zahngesundheit aller Kinder wird durch den Schulzahnarzt (Medizinischer Dienst der Stadt Leverkusen) kontrolliert. Bei Auffälligkeiten erhalten die Eltern eine schriftliche Information des Zahnarztes.

Zeugnisse

In der Schuleingangsphase erhalten die Kinder am Schuljahrsende ein Zeugnis, in den Klassen 3 und 4 gibt es zusätzlich ein Halbjahreszeugnis im Januar. In den Klassen 1 bis 3 wird der individuelle Lernstand beschrieben und in einem Ankreuzzeugnis deutlich gemacht, welche Kompetenzen das Kind bereits erreicht hat. Es können auch Hinweise gegeben werden, welche Aufgaben das Kind schwerpunktmäßig weiter bearbeiten sollte. Am Ende der Klasse 3 müssen diese Beurteilungen durch eine Note in jedem Fach ergänzt werden. In der Klasse 4 erhalten die Kinder nur Noten und ein verkürztes Ankreuzzeugnis. In allen Klassen wird im Zeugnis auch das Arbeits- und Sozialverhalten des Kindes beschrieben. Bei der Beurteilung des Verhaltens und der Lernstände legen wir besonderen Wert auf eine pädagogisch orientierte Bewertung, die die Kinder zu weiteren Anstrengungen motiviert.