Übergang zur weiterführenden Schule

1. Grundgedanke

So wie die Einschulung so ist auch der Wechsel von der Grundschule zur weiterführenden Schule ein entscheidender Schritt im Leben eines Kindes.

2. Reichen gute Noten oder braucht es noch mehr?

Im Herbst eines jeden Jahres werden die Eltern der Viertklässler zu einer Informationsveranstaltung in die Aula der Gemeinschaftsgrundschule Opladen eingeladen. An diesem Abend wird zunächst sehr knapp das Profil aller Schulformen (Gymnasium, Realschule, Hauptschule, Sekundarschule, Gesamtschule) vorgestellt und der weitere Ablauf zwischen Information, Beratung und Anmeldung erläutert.

Im Mittelpunkt des Vortrages steht die Sensibilisierung der Eltern für die Persönlichkeitsmerkmale des eigenen Kindes und die Erläuterung einzelner Anzeichen für die Eignung hinsichtlich einer bestimmten Schulform.

„Wo wird mein Kind in seiner Persönlichkeit und dem ihm eigenen Lernverhalten am besten gefördert?“, so könnte der Kerngedanke des Abends lauten.

3. Beratung und Anmeldung

Ab November finden dann die individuellen Beratungsgespräche statt. Anhand der Aufzeichnungen und Beobachtungen des Klassenlehrers und aller Fachlehrer wird den Eltern die Empfehlung für die weiterführende Schule dargelegt. Die Eltern legen ihrerseits ihre Einschätzung und ihren Wunsch dar.

Über das Beratungsgespräch wird ein Protokoll angefertigt, das sowohl der Klassenlehrer als auch die Eltern unterzeichnen.  

Im Dezember und Januar laden die weiterführenden Schulen erfahrungsgemäß interessierte Kinder und Eltern zu weiteren Informationsveranstaltungen und zum „Tag der Offenen Tür“ ein. Nutzen Sie diese Gelegenheiten, um die Schulen und deren Profil kennenzulernen.

In vielen Familien fällt in dieser Zeit die Entscheidung, an welcher Schule das Kind angemeldet werden soll. Der Besuch der Gesamtschule ist in allen Fällen möglich.

Mit dem Halbjahreszeugnis wird Ende Januar auch die Empfehlung der Konferenz über den Besuch der geeigneten weiterführenden Schule und ein Anmeldeschein ausgegeben, der Doppelanmeldungen verhindert.

Mit der Geburtsurkunde, dem Zeugnis aus 4.1. sowie der Empfehlung und dem Anmeldeschein melden die Familien ihr Kind dann zu den angegebenen Zeiten bei der gewünschten Schule an. Die Termine werden über die Schule und auch durch die Presse mitgeteilt. Dabei liegen die Anmeldetermine der Gesamtschulen vor den Anmeldeterminen der anderen Schulformen, damit Kinder, die dort nicht angenommen worden sind, an einer anderen Schulform angemeldet werden können.

Wenn das Kind an der neuen Schule angenommen worden ist und das vierte Schuljahr erfolgreich absolviert hat, besucht es zum neuen Schuljahr die 5. Klasse in der Erprobungsstufe (Klasse 5 und 6) der entsprechenden Schule.

4. Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen

Die abgebenden Lehrer und auch die aufnehmenden Lehrer halten weiterhin Kontakt und treffen sich zu Erprobungsstufenkonferenzen, um Informationen über die Entwicklung der Kinder auszutauschen.



ZEIT

VERANSTALTUNG

Herbst

Information über die unterschiedlichen Bildungsgänge in der Sekundarstufe I durch die Schulleitung

November / Dezember

Beratungsgespräch (Einzelberatung) mit den Erziehungsberechtigten

   

Ende Januar

Die Erziehungsberechtigten erhalten als Anlage zum Halbjahreszeugnis der Klasse 4
eine begründete Empfehlung

Januar / Februar

Anmeldung der Schüler durch die Eltern

 

In den folgenden

zwei Schuljahren

Teilnahme der Kollegen der ehemaligen Klassenlehrer der
4. Schuljahre an den Erprobungsstufenkonferenzen der weiterführenden Schulen